Als Hochzeitsfotograf in Uelzen

Heute erspare ich mir mal das schreiben und lasse das Brautpaar zu Wort kommen. Meine Praktikantin Natalia Cury hat auch fleißig mitfotografiert und einige schöne Fotos zu dem Blogbeitrag beigesteuert.

Ein Kleid zum Niederknien

Und nicht nur das Kleid. Sabrina hat sich viele Gedanken gemacht um Ihre Hochzeit zu einem wundervollen Fest werden zu lassen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen und lässt natürlich auch das Hochzeitsfotografenherz höher schlagen: Viele tolle Details und ein wundervolles Ambiente. Aber auch die Emotionen kamen nicht zu kurz. Sehr einfühlsam in der Kirche und mit viel Spass im Abendprogramm vergingen die Stunden wie im Flug. Das tolle Kleid ist nicht ganz unbekannt, von der New Yorker Designerin Vera Wang, gab es das schon mal in dem Film Bridewars zu sehen. Dazu passten die blauen Wildlederschuhe von NAVYBOOTperfekt. Wer meinem Blog aufmerksam verfolgt, kann auch die Handschrift des Floristen wiederkennen, natürlich ist das der Stil von Michael Graaf. Toll gearbeitet hat auch wieder Katharina Jasinski, die sich um das Makeup und die Haare kümmerte.

Der Cut und der Smoking des Bräutigams kam von Dolzer. Gefeiert wurde bei Karlheinz Hauser auf dem Süllberg, der mit seiner Sterneküche für die kulinarischen Höhepunkte des Tages sorgten. Davor gab es einen Mittagsempfang mit schöner Hafenaussicht im Le Carnat nouveau, das Restaurant von Ali Güngörmüs, der den Gourmets unter den Bloglesern auch bekannt sein dürfte, denn er ist der einzige türkische Koch, der bisher mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet wurde. Entsprechend lecker war auch das Kuchen- und Muffinsbuffet am Mittag, das noch von einer schwedischen Räktarta (von frau larsson), vielen Sachen von Julies Cake, von the knot und die Papiercups kamen von der Schönhaberei und Casa di Falcone. Abends heizte die King Kamehameha Club Band aus dem King Ka in Frankfurt der Hochzeitsgesellschaft mächtig ein und brachte mit DJ Dedl die Stimmung zum Kochen.

Damit ich nichts vergesse hier noch ein paar Details, die vielleicht für das ein oder andere Brautpaar interessant sind:
Der Läufer in der Kirche kam von Princessday, Pompons und Lampions waren von Miss Étoile und Pom Pom Factory. Die Menükarten und Kirchenhefte wurden von Impressiona im Letterpressverfahren gedruckt. Die Tisch- und Platzkarten kamen von Gmund-Papier.
Besonders möchte ich mich bei meiner talentierten Praktikantin Natalia Cury Ferrera bedanken, die einige sehr schöne Fotos beigesteuert hat. So, das war jetzt erst mal genug Informationen, genießt die Hochzeit.

Ergebnisse des ISPWP Hochzeitsfotowettbewerbs

Ich habe mal wieder bei dem Hochzeitsfotowettbewerb der International Society of Professional Wedding Photographers (ISPWP) mitgemacht. Fünf meiner Fotos schafften es unter die Top 20.

Feature im „fotoMAGAZIN“

Das deutsche Magazin „fotoMAGAZIN“ hatte in der letzten Ausgabe das große Thema Hochzeitsfotografie. Mehrere Fotografen wurden mit Ihren Arbeiten vorgestellt, unter anderem auch ich. Der Beitrag ist etwas portraitlastig, dabei fotografiere ich doch hauptsächlich Hochzeitsreportagen ;-)

Traumhochzeit im Dezember

Diesmal zeige ich ein paar mehr Fotos dieser Hochzeit, da sie an zwei Tagen im Dezember gefeiert wurde. Winterhochzeiten passen normalerweise eher in eine Alpenlandschaft, aber auch in Hamburg lässt es sich zu dieser Jahreszeit sehr gut feiern. Das Team der Maison Mariée hat dieses wunderschöne Event geplant und ich bin sehr froh, dass ich als Hochzeitsfotograf die zwei Tage begleiten durfte. Für mich war das ein tolles Erlebnis, ein wunderbares Brautpaar, eine gut gelaunte Hochzeitsgesellschaft, ein perfekt abgestimmtes Programm in tollen Locations in Hamburg. Ich möchte euch gerne etwas ausführlicher über diese tolle Hochzeit berichten. Der erste Tag stand im Zeichen der standesamtlichen Hochzeit, die im Hamburger Planetarium stattfand. Heiraten im Planetarium ist ein wirklich anders, die beindruckende Show, die nach der eigentlichen Trauung stattfindet, unterstreicht die Besonderheit der gerade vollzogenen Handlung. Anschließend bot ein Bustransfer in Form einer Stadtrundfahrt mit dem Überraschungsziel St. Michaelis ein kleines Zwischenspiel. Im großen Michel ging es dann erst einmal im Aufzug ganz nach oben zu einem Glühweinumtrunk, bevor Karlheinz Hauser vom Süllberg für die Gäste Tapas und weiter leckere Kleinigkeiten im Turm des Michel servierte. Als Abschluss nach der kurzweiligen Stärkung konnte die Hochzeitsgesellschaft einem privaten Orgelkonzert im großen Michel lauschen.Für die eindrucksvolle florale Ausgestaltung und die Brautsträuße war an beiden Tagen Julia Wendt verantwortlich.

Novemberwedding in Hamburg

Echt, wie kann man nur im regnerischen November heiraten? Es ist früh dunkel, wenn man Pech hat ist es kalt und es regnet. Kein blauer Himmel, kein Sonnenschein. All das passte auch auf diese Hochzeit und auch wieder nicht. Stephie und Tymek haben sich für den November entschieden und haben mit Ihrer guten Laune Sonne in den Tag gebracht. Die beiden sind das beste Beispiel, dass es nicht auf die äußeren Umstände ankommt, sondern nur auf das Brautpaar selber. Die Hochzeitsstory der beiden beginnt schon früher: Im Sommer haben sie in Las Vegas geheiratet, bei dem einzigen „Elvis“, der die Lizenz zum trauen hat. Die Hochzeit im November sollte dann auch nicht ganz so trashig werden.

Einen Vorteil hat die Trauung an so einem späten Termin im Jahr: Es gibt an dem Tag keine weiteren Trauungen. Zum Glück, denn Tymek hatte die Ringe im Hotel vergessen und musste wieder zurückfahren. Das Hotel ist natürlich auch eine Erwähnung wert, die beiden haben im Mövenpick-Hotel im alten Wasserturm Ihre Hochzeitsnacht verbracht und haben sich dort auch vorher in ihrer Turmsuite gestylt für den großen Auftritt. Das 4-Sterne-Hotel im Sternschanzenpark ist baulich was ganz besonderes und der Ausblick aus der Suite auf die Stadt sucht ihresgleichen.

Stephies Kleid hat mich irgendwie an das Novemberrainvideo von Guns N´Roses erinnert, wobei dort das Kleid etwas mehr 80er ist. Da passte die Hochzeit im November doch wieder ganz gut. Nach der Trauung ging´s dann in die Speicherstadt, wo wir in der einsetzenden Dämmerung die Portraits fotografierten. In den Wintermonaten habe ich mein LED-Videolicht liebgewonnen, dass man prima für die Hochzeitsportraits einsetzten kann. Dabei ist mir mein Kollege Nils zur Hand gegangen.

Gefeiert wurde dann im alten Zollamt einer Eventlocation von Nordevent, die den Abend logistisch und mit Ihrem Catering kompetent wie immer begleitet haben. Nach dem leckeren Essen sorgte DJ Ivo für die richtige Tanzstimmung. die Hochzeitstorte und die süßen „Sünden“ steuerte die Zuckermonarchie bei.

Habe ich was vergessen? Ja, ich wollte Euch mal fragen ob Ihr im November heiraten würdet und warum?